Yoga ist beliebt – nicht nur im Osten! Auch die westlichen Länder bieten immer wieder neue Formend er Trendsportart und die Nachfrage wächst weiter. Doch wie verträgt sich Yoga mit Kampfsport? Ist Yoga der perfekte Ausgleich zu Jiu Jitsu und Karate?

Yoga ist perfekt zum Muskelaufbau, Stabilität und Beweglichkeit

Im Yoga werden, ganz nach Yoga-Art, langsame Bewegungsabläufe durchgeführt und Stellungen eingenommen, die zum einen die Stabilität fördern und für mehr Beweglichkeit sorgen. Durch das Halten des Gleichgewichts und Verweilen in den unterschiedlichen Positionen wird gleichzeitig die Muskulatur gestärkt und aufgebaut. Somit ist Yoga der perfekte Ausgleich zum Kampfsport und sogar eine sehr gute Methode, Körper und Geist auf diesen vorzubereiten.
Beim Yoga geht es vor allem darum, in sich hineinzuhören – eine wichtige Voraussetzung, im Kampfsport aktiv zu sein und richtig zu reagieren. Ganz nebenbei werden auch noch das Bewusstsein und die Atmung trainiert, die ebenfalls im Kampfsport eine tragende Rolle spielen.

Entspannungstechniken und Bewegungsabläufe im Yoga

Yoga ist ein Ausgleich von Bewegung, Entspannung und Atemtechnik und damit eine hervorragende Grundlage für den Kampfsport. Im Kampfsport und auch in der Selbstverteidigung ist die Atmung wichtig, um sicher zu wirken und richtig handeln zu können. Außerdem ist die Achtsamkeit und das gedankliche Vorwegnehmen der nächsten Bewegung von großer Bedeutung. Durch das regelmäßige Yoga werden Bewegungsabläufe weicher. Außerdem lernt der Körper die Mischung von Anspannung und Entspannung zu erspüren und darin den Wechsel aus Kraftanstrengung und Entspannung zu erlernen.

Da sowohl das Yoga als auch die meisten Kampfsportarten aus Asien kommen, haben sie gewisse traditionelle gemeinsame Werte und Wurzeln. Beispielsweise findet man im Yoga auch Positionen, die aus dem Kampfsport stammen. Dazu gehören beispielsweise die verschiedenen Haltungen in den Krieger-Positionen.

Inzwischen haben zahlreiche Kampfsportschulen das Yoga mit ins Programm aufgenommen, da nachweislich Yoga und auch Qi Gong sehr unterstützend auf das Training wirken. Gute Kampfsportschulen bieten diese Kurse auch an, um die Teilnehmenden besser kennen zulernen. Dies ist besonders bedeutend, wenn Kampfsportschulen auch die neuen KO-Kampfsporttechniken im Angebot haben, die direkt auf die Organe ausgerichtet sind und den Gegner handlungsunfähig machen sollen. Auch hier ist es wichtig, ein gutes eigenes Körperempfinden zu haben, welches im Yoga erlernt wird. Zudem steigert Yoga das persönliche Fitness-Level und trägt somit aktiv zu einem besseren Wohlbefinden bei.