Mit Bouldern Körper und Geist gleichzeitig trainieren

Bouldern ist inzwischen eine beliebte Form von Klettern. Wenn es beim Bouldern zu einem Sturz kommt, ist es nicht gefährlich. Geklettert wird ohne Absicherung bis zu einer Höhe von ungefähr 4,50 Metern. Auf dem Boden befinden sich dicke Matten, so dass beim Sturz nichts passieren kann. Zum Bouldern wird keine teure Ausrüstung und auch keine lange Ausbildung benötigt. Zum Bouldern braucht man Kraft in den Armen und den Fingern. Bouldern bedeutet Bewegung sowie Dynamik, um die besten Griffe und Positionen zu erreichen.

Ausrüstung

Zum Bouldern braucht man bequeme Kleidung. Die Kleidung sollte nicht zu eng sein, damit man viel Bewegungsfreiheit hat. Beim Hochklettern wird es warm. Wenn man jedoch wieder unten ist, wird es kalt. Deshalb ist es wichtig, einen Pulli oder eine Jacke zu haben. In den meisten Boulderhallen können passende Schuhe ausgeliehen werden. An die Schuhe muss man sich am Anfang gewöhnen, denn sie sitzen sehr eng, um beim Klettern einen guten Halt zu gewährleisten. Gurte oder Seile werden beim Bouldern nicht benötigt.

Aufwärmen

Das Aufwärmen ist nötig. Dadurch wird der Körper durchblutet und Verletzungen vorgebeugt. Das Aufwärmen kann durch kleine Gymnastikübungen oder durch Warmlaufen erfolgen. Finger müssen beweglich gemacht werden, ebenso Schultern sowie Rumpf, welche beim Bouldern beansprucht werden. Sinnvoll ist es, Übungen zum Abrollen zu machen, damit beim Absprung die Gelenke geschont werden.

Bouldern

Beim Bouldern sollte man sein Gewicht verlagern und nah an der Wand bleiben. Beim Bouldern muss man viel denken, denn man soll die richtige Griff-Tritt Abgolge herausfinden. An der Boulderwand befinden sich bunte Haltegriffe. Man muss eine Farbe wählen und diese dann verfolgen. Die Farben sind nach Schwierigkeitsgrad geordnet. Bouldern fördert Koordination sowie Beweglichkeit. Leichte und kleine Menschen sollten nicht zu hoch klettern, da die Absprungmatten hart sind und man sich verletzen kann.

Bouldern als Trendsport

Bouldern ist inzwischen eine eigenständige Disziplin im Klettersport. In Deutschland werden jedes Jahr ungefähr 70 neue Hallen für Bouldern eröffnet. In den Städten ist Bouldern in Hallen beliebt. Auf dem Land gibt es auch die Möglichkeit, draußen zu bouldern. Die Schwierigkeitsgrade sind bei den verschiedenen Routen unterschiedlich. Möglich ist das Bouldern im Wald und am Felsen.